Sport und Arthrose.

Grundsätzlich ist Sport auch für die Gelenke gesund, da durch die Bewegung Gelenkflüssigkeit in das Knorpelgewebe gepresst und es so mit Nährstoffen versorgt wird. Sportliche Höchstleistungen jedoch können Verletzungen und Überlastungsschäden am Bewegungsapparat zur Folge haben – auch Arthrose.


 

Hohe Intensität – hohes Arthrose-Risiko

Insbesondere sogenannte „high-impact“-Sportarten wie Fußball oder Tennis, die durch hohe Belastungsfrequenz und -intensität sowie schnelle Richtungsänderungen gekennzeichnet sind, bergen Risiken für die besonders beanspruchten Knie- und Hüftgelenke. Bei Balletttänzerinnen, deren Sprung- und Zehengelenke besonderen Belastungen ausgesetzt sind, konnte ein vermehrtes Auftreten von Arthrose in diesem Bereich verzeichnet werden.

Auch bei geradlinigen Belastungen wie zum Beispiel Laufen ist die Intensität von entscheidender Bedeutung: Während moderates Lauftraining im Freizeitsport zu keinem erhöhten Arthroserisiko im Bereich der unteren Extremitäten führt, besteht bei Hochleistungsmarathonläufern ein leicht erhöhtes Risiko einer Kniegelenksarthrose

Zusammenfassend bedeutet das, dass (neben individuellen Faktoren) die Art und Intensität der jeweiligen sportlichen Belastung ebenso wie das Verletzungsrisiko der Sportart einen Einfluss auf das Arthrose-Risiko bei Athleten haben.