Arthrose im Hüftgelenk.

Das Hüftgelenk ist die bewegliche Verbindung zwischen dem Oberschenkel und dem Becken. Als sogenanntes Nussgelenk ermöglicht es uns, die Beine in alle Richtungen zu drehen. Das Hüftgelenk ist – nach dem Knie – das zweitgrößte Gelenk im menschlichen Körper.


 

Hüftgelenksarthrose durch Überlastung

Coxarthrose (fachsprachlich für Arthrose des Hüftgelenks) ist eine Verschleißerscheinung. Prinzipiell kann jedes Gelenk von Gelenkverschleiß betroffen sein; manche müssen allerdings besonders hohen Belastungen standhalten. Das trifft vor allem auf die Gelenke der Beine zu, die einen großen Teil des Körpergewichtes tragen müssen. Übergewicht hat daher hier besonders gravierende Auswirkungen. Die Erkrankung beginnt mit einem Knorpelschaden: Der Knorpelüberzug des Gelenks nutzt sich immer mehr ab und wird mit der Zeit immer dünner.

Mit zunehmendem Druck auf den Knochen verändert sich seine Struktur; die Beweglichkeit nimmt ab. Eine Hüftarthrose kann jahrelang nur geringe Beschwerden hervorrufen; sie kann aber auch zu Schmerzen, immer stärkeren Mobiliätseinschränkungen bis hin zur Gelenkversteifung führen. Mit der Injektion körperverwandten Hyalurons in das Gelenk, begleitend zu den üblichen physikalischen Therapieformen, lässt sich dieser Prozess hinauszögern.


 

Symptome und Operation

Typische Warnsignale sind verminderte Beweglichkeit und Schmerzen im Hüft- und Leistenbereich, vor allem beim Loslaufen und Treppabgehen. Die Diagnose erfolgt durch Röntgen oder MRT. Bei fortgeschrittener Arthrose kann der Austausch durch ein künstliches Hüftgelenk erfolgen – über 200.000 solcher Operationen werden in Deutschland jährlich ausgeführt.